Mangel an Ballaststoffen als Ursache von Hämorrhoiden

Ballaststoffe oder auch Nahrungsfasern sind Bestandteile pflanzlicher Nahrungsmittel, die für unseren menschlichen Körper unverdaulich sind. Das bedeutet, dass wir keine

Fast Food Teller

Fast Food ohne Ballaststoffe

Energie daraus gewinnen können und nicht wirklich verwerten können. Aus diesem Grund haben Ballaststoffe auch keine Kalorien (d.h. keinen Brennwert).

Die Frage, die sich jetzt natürlich stellt, ist wofür Ballaststoffe denn überhaupt gut sind, wenn sie uns eh keine Energie liefern.

Wichtig sind diese Ballaststoffe in erster Linie für unsere Verdauung. Aufgrund verschiedener Eigenschaften helfen sie uns, Verstopfungen und Durchfall zu vermeiden und allgemein unseren Stuhlgang zu erleichtern.

Der Stuhl wird nämlich dank den Nahrungsfasern schön weich gehalten. Jeder der mal Hämoriden gehabt hat, weiss wie wichtig ein regulierter Stuhlgang sein kann.

Lösliche & unlösliche Ballaststoffe

Die Nahrungsfasern lassen sich in zwei unterschiedliche Typen unterscheiden. Zum einen sind da die löslichen Ballaststoffe und zum anderen die unlöslichen. Da es bei Hämorrhoiden nicht wirklich wichtig ist, diese beiden Arten zu unterscheiden, erspare ich dir das gerade von Anfang an.

Wichtig zu wissen ist, dass Ballaststoffe den Magen schnell füllen und somit das Stuhlvolumen erhöhen. Dadurch muss man öfters aufs WC und kann damit den Stuhlgang regulieren und Verstopfungen vermeiden.

Des Weiteren führt diese Erhöhung des Volumens im Magen zu einem schnellen Sättigungsgefühl. Genau aus diesem Grund wird Personen, die abnehmen wollen auch immer dazu geraten, viel Ballaststoffe und Salat zu essen.

Ballaststoffreicher Salat

Gut gegen Hämoriden sind Ballaststoffe

Wie viel Gramm Ballaststoffe täglich?

Man sollte jeden Tag etwa 30 Gramm Nahrungsfasern zu sich nehmen. Dies rät die deutsche Gesundheitsgesellschaft zumindest. Die amerikanische rät zu 25 Gramm täglich. Wahrscheinlich ist es am besten irgendwo zwischen 25 und 30g täglich einzunehmen.

Zu Viele Ballaststoffe sind nämlich auch nicht unbedingt gesund. Einige Personen kann dadurch Durchfall oder sogar leichte Blähungen kriegen. Deshalb ist zwischen 25 und 30 sicherlich nichts falsch zu machen.

Warum Ballaststoffmangel zu Hämoriden führen kann

Das habe ich oben eigentlich bereits erwähnt. Wer nicht ausreichend Ballaststoffe zu sich nimmt, wird des Öfteren mit leichten Verstopfungen zu kämpfen haben und somit das Hämorrhoiden Risiko erhöhen.

Besonders bei Personen, die zusätzlich wenig Sport treiben, kann es schnell vorkommen, dass sich Hämorrhoiden entwickeln. Insbesondere bei den Männern ist oft ein Bewegungsmangel gekoppelt mit einer ungesunden Ernährung der Auslöser.

Deshalb sollte man von Anfang an mind. Einmal wöchentlich Sport treiben und täglich 25 – 30g Nahrungsfasern zu sich nehmen. Mit diesen Richtlinien ist man meist schon sehr gut abgesichert.

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Wie Schwangerschaft zu Hämoriden führen kann

Als wäre eine Schwangerschaft für Frauen nicht schon streng genug, wird sie in den meisten Fällen auch noch von Hämorrhoidalleiden begleitet. Hämorrhoiden entstehen, wenn sich das Gewebe am Ende des Enddarms ausdehnt.

Häufig sind die Gründe ganz unterschiedlicher Natur, doch haben sie alle etwas gemeinsam: Sie erhöhen den Druck auf die Beckenregion.

Durch den sich ausdehnenden und immer schwerer werdenden Fötus im Bauch der Mutter erhöht sich der Druck auf die betroffene Region. Dadurch wird es für die

Blutgefässe, genauer gesagt Venen, immer schwieriger, das Blut aus den Kapillaren der Analschleimhaut zurück in den Kreislauf zu pumpen.

Schwangere Frau

Kann oft zu Hämorrhoiden führen: die Schwangerschaft

Durch diese “Verstopfung” vergrössert sich das Volumen der Blutgefässe und sie beginnen anzuschwellen.

Dieser Druckunterschied führt über kurze Zeit nicht dazu, dass sich Hämorrhoiden bilden. Schliesslich leidet jeder mal unter Verstopfung, und sorgt durch Pressen dafür, sich entleeren zu können. Auch durch körperliche Belastungen wie Krafttraining oder Radfahren wird dieser Druck auf den Beckenbereich teilweise erhöht.

Hämorrhoiden entwickeln sich hingegen erst, wenn dieser Druck über längere Zeit, sprich über mehrere Wochen bis Monate hinweg, erstreckt.

Eine Schwangerschaft ist genau so ein Fall, dem man sich auch nicht entziehen kann. Deshalb entwickeln viele Frauen im Endstadium ihrer Schwangerschaft leichte Hämorrhoiden, meistens interne (das heisst, sie treten nicht aus dem After heraus).

Was kann Frau jetzt gegen dieses Hämorrhoidalleiden tun?

Während der Schwangerschaft empfiehlt es sich zum Beispiel, in Seitenlage zu schlafen. Dadurch verteilt sich das Gewicht des Nachwuchses über eine andere Fläche als durch den Tag. Desweiteren helfen Spaziergänge, den Kreislauf anzukurbeln und den Puls zu erhöhen. Die Venen können so mehr Blut zurück zum Herz pumpen.

Zur Vorbeugung oder akuten Behandlung der Hämoriden sind Beckenübungen sehr beliebt, vor allem, um den Schliessmuskel zu trainieren und so Hämorrhoiden vorzubeugen. Wenige Minuten täglich reichen dafür schon aus.

Wie funktioniert das genau? Ganz einfach, einfach über kurze Zeit hinweg den Schliessmuskel 10 bis 20 mal für wenige Sekunden anspannen und dann wieder entspannen. Diese Übung kann 3-5 mal täglich ausgeführt werden und kann Hämorrhoidalleiden bei 50% unterbinden.

Was kann man sonst noch tun?

Auch Hausmittel gegen Hämorrhoiden sind zu empfehlen. Dazu gehören zum Beispiel Sitzbäder und der sogenannte Hämorrhoiden Wickel. Vergessen Sien nicht, dass die Hämoriden bei Ihnen ganz natürlich Ursachen haben und sie zu 90% kurz nach der Geburt wieder verschwinden. Panik wäre die schlechteste Lösung.

Auch Salben gegen den Juckreiz und das Brennen sind populär. Eine der berühmtesten Salben ist auf jeden Fall die HemoClin Salbe, die in der Schwangerschaft sehr gute Wirkung zeigt.

Hämorrhoiden Ursachen – eine kleine Übersicht

Hämorrhoiden sind sehr weitverbreitet in unserer Gesellschaft. Man geht heutzutage davon aus, dass bis zu 40% aller erwachsenen Deutschen an dieser lästigen Krankheit leiden. Mehr als du gedacht hättest, nicht wahr?

Nun, das liegt daran, dass einige Personen nicht wissen, dass sie an Hämorrhoiden ersten Grades leiden. Es ist nämlich so, dass Hämorrhoidalknoten ersten Grades nicht besonders schmerzhaft und störend sind. Schlimm wird es erst ab dem zweiten Grade.

Die Symptome wie Juckreiz und Brennen am After sind für viele Personen schon fast normal. Das Problem dabei ist, dass sie nicht wissen, warum sie an Hämorrhoiden leiden und wie man sie behandeln kann.

Die Behandlung ist in schwachen Graden von Hämorrhoiden nicht schwer. Man muss lediglich die Ursachen kennen und versuchen, diese so gut als möglich abzustellen. Und hier kommt diese Seite ins Spiel.

Hier erfährst du nämlich ganz genau, weshalb du an Hämorrhoiden leidest, d.h. welches die Ursachen bzw. Auslöser dafür sind.

Es gibt nicht nur eine Hämorrhoiden Ursache

Wichtig zu verstehen ist, dass Hämoriden nicht von heute auf morgen entstehen, sondern über mehrere Monate hinweg. Es ist auch so, dass sie aufgrund verschiedener Ursachen entstehen und nicht bloss wegen einer.

Meistens ist es tatsächlich ein Zusammenspiel vieler verschiedener Faktoren, die dazu führen, dass schlussendlich Hämorrhoiden entstehen.

Wie genau entstehen Hämoriden eigentlich?

Hämorrhoiden entstehen immer aufgrund eines zu starken Druckes auf Anal- und/oder Beckenbereich. Wenn der Druck auf diese Gefässe nämlich zu gross ist, erweitern und vergrössern sich die Blutgefässe. Wenn diese Blutgefässe über längere Zeit hinweg vergrössert sind, dann wird es zunehmend schwer, sich wieder auf die ursprüngliche Grösse zu verkleinern.

Das Resultat sind dann erweiterte, bzw. angestaute Blutgefässe in der Analregion. Und diese vergrösserten Blutgefässe werden in der Fachsprache eben als Hämorrhoidalknoten bezeichnet.

Wie kommt es dazu?

Es gibt viele verschiedene Gründe, die dazu führen können, dass der Analbereich zu stark unter Druck gerät und sich als Folge dessen dann Hämorrhoiden entwickeln.

Die Hauptursachen sind Übergewicht, Verstopfungen, Durchfall, Schwangerschaften, mangelnde Bewegung und zu langes Sitzen.

Warum genau diese Faktoren zu Hämoriden führen können, erläutere ich dir jetzt etwas genauer.

Übergewicht

Dies gilt als einer der Hauptgründe für Hämorrhoiden. Das Problem dabei ist, dass übergewichtige Personen einen starken Druck auf ihren Analbereich ausüben. Das zusätzliche Gewicht drückt nämlich immer genau auf den Beckenbereich.

Gekoppelt mit langem Sitzen, führt dieser Druck relativ schnell zu einer Erweiterung und Vergrösserung der Blutgefässe, sprich es können Hämoriden entstehen.

übergewicht

Zu viele Kilos auf den Rippen können Hämoriden begünstigen

Verstopfungen & Durchfall

Ironischerweise können sowohl Verstopfungen als auch Durchfall zu Hämorrhoidalleiden führen. Bei einer Verstopfung sitzen die Betroffenen lange Zeit auf der Toilette und müssen sich enorm anstrengen, um den Kot aus dem After zu befördern. Diese Anstrengung bringt natürlich einen starken Druck auf Anal- und Beckenbereich mit sich.

Beim Durchfall ist das Problem ein ähnliches. Betroffene Personen sitzen lange auf der Toilette und die Blutgefässe erweitern und vergrössern sich, weil sie stark gebraucht werden. Wenn das über längere Zeit hinweg geschieht, kann es zur Bildung von Hämoriden kommen.

Schwangerschaften

Es kommt nicht selten vor, dass schwangere Frauen an Hämorrhoiden leiden. Dies kommt daher, dass das zusätzliche Gewicht vom Baby tagtäglich auf den Analbereich drückt. Des Weiteren wird das Bindegewebe der Frau während einer Schwangerschaft stark in Mitleidenschaft gezogen und es wird dadurch leichter zu einer Entwicklung von Hämorrhoidalknoten kommen.

Zusätzlich führt der Stress während einer Schwangerschaft zu einem nicht perfekt funktionierenden Magen- und Darmsystem. Dies wiederum kann zu Durchfall und/oder Verstopfungen führen – 2 weiteren Hauptursachen für Hämoriden.